Origen als große Überraschungsmannschaft – können sie die Spring LEC 2019 gewinnen?

Namensänderung der Legends Championship Series (EU LCS)

‚Europe Will Host League of Legends 2015 World Championships‘ – Flickr via BagoGames (CC BY 2.0)

League of Legends Fans mögen es schon gehört haben – die European League of Legends Championship Series (EU LCS) wurde dieses Jahr in League of Legends European Championship (LEC) umbenannt. Diese Umbenennung ist dabei Teil einer Neustrukturierung des Franchise durch Riot Games und soll dabei auf dem Erfolg des amerikanischen Ligamodells aufbauen, wie die Gamestar berichtet hatte. Obwohl es sich im Grunde um ein Rebranding handelt, hatte dies auch Auswirkungen auf die Clans. So werden die Teams ab sofort in einem Auswahlverfahren ausgesucht und müssen keinerlei Relegationen oder vorherige Wettkämpfe absolvieren. Aus dem Grunde gab es einige neue Mannschaften, die in der aktuellen LEC spielen. Wer hat dabei die besten Aussichten auf einen Sieg?

Origen ist eines der Teams, welches von dem Auswahlverfahren profitiert hatte. Die Mannschaft nahm zuletzt bei der EU Spring LCS 2016 teil, konnte sich seitdem aber nicht mehr qualifizieren. Der größte Erfolg der Mannschaft war dabei die Halbfinalteilnahme 2015 in der World Championship, wo das europäische Team mit 0:3 gegen das südkoreanische SK Telecom T1 ausschied. Nun ist Origen also wieder zurück und hatte Fans durch seine Leistung mehr als beeindrucken können. Das Team liegt bislang auf dem zweiten Platz und muss daher gegen den Erstplatzierten in den Play-offs antreten. Es handelt sich dabei um G2 Esports. Das Team hat Abteilungen in praktisch allen Esport-Titeln und konnte in der EU Spring 2018 den zweiten Platz erringen. Aufgrund der Topplatzierung beider Mannschaften spielen sie in den Playoffs Round 3 Bye, was bedeutet, dass sich der Sieger direkt fürs Finale qualifizieren wird. Das Duell der beiden Mannschaften wurde dabei umso spannender, da sich beide Mannschaften in der Gruppenphase schon mit jeweils 1:0 gegenseitig besiegen konnten. Am 6. April findet das Playoff-Match der beiden statt. Da beide Mannschaften bislang jedoch eine ähnliche Leistung an den Tag legen konnten, mag es schwerfallen, einen Favoriten bestimmen zu können. Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Buchmacher zu werfen. Mit dem Stand vom 25. März wird Origen eine Siegesquote von 2,7 eingeräumt, während G2 Esports auf eine Quote von 1,38 kommt, wie man bei Wetten Betfair nachlesen kann. Sicherlich spielt hier auch die größere Spielerfahrung von G2 Esports eine große Rolle.

‚LCS G2 Post-match interview‘ – Flickr via Eva Martinello (CC BY-ND 2.0)

Doch im Finale wird eines der beiden Teams auf einen der anderen vier Teilnehmer treffen, welche noch im Rennen sind. Neben Team Vitality, SK Gaming und Splyce ist auch das Topteam Fnatic darunter. Die Mannschaft konnte bislang alle sieben Titel der EU LCS gewinnen und sich 2018 zuletzt im Finale gegen FC Schalke 04 durchsetzen, wie Summoners-Inn erklärt hat. Man kann sich darüber gewiss sein, dass Fnatic seine Siegesserie nicht unterbrechen möchte und daher hoch motiviert sein wird im Playoff gegen Team Vitality. In der Gruppenphase konnten sich die beiden Mannschaften ebenfalls gegenseitig besiegen, obwohl es vielen Zuschauern klar war, dass Fnatic während des Spiels Fehler machte und auch generell bei Patzern gegen Schalke oder SK Gaming wichtige Punkte verlor.

Am Ende bleibt es abzuwarten, ob es Origen gelingen wird, G2 Sports zu besiegen und dann auch noch im Finale gegen einen der restlichen Teilnehmer zu gewinnen. Fnatic wird dies sicherlich nicht zulassen wollen.

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